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Todesspiel (Fußball)
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Als Todesspiel (ukrainisch Матч ŃĐŒĐ”Ń€Ń‚Ń–; russisch Матч ŃĐŒĐ”Ń€Ń‚Đž; Mattsch smerti) wird die Fußballpartie zwischen der Kiewer Mannschaft „Start“ und der „Flakelf“, einer Mannschaft bestehend aus Mitgliedern der deutschen Flugabwehr, wĂ€hrend der deutschen Besatzung am 9. August 1942 in Kiew bezeichnet. „Start“, die ĂŒberwiegend aus frĂŒheren Spielern des Clubs Dynamo Kiew bestehende Betriebsmannschaft der Brotfabrik Nr. 1,cite-ref-1[1] siegte mit 5:3 gegen die „Flakelf“. In der Sowjetunion wurde die Version verbreitet, Kiewer Spieler seien nach der Partie von der SS erschossen worden, weil sie die Deutschen mit ihrem Sieg gedemĂŒtigt hĂ€tten. Diese Version wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion Ende 1991 von ukrainischen Zeitzeugen bestritten sowie von Historikern widerlegt.

Contents

‱ Zeitzeugen
‱ DDR
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Historischer Rahmen

Die Wehrmacht war wenige Wochen nach dem Angriff auf die Sowjetunion Mitte September 1941 in Kiew einmarschiert. SS-Einsatzgruppen begannen mit der systematischen Jagd auf Juden. Zwischen dem 29. September und dem 12. Oktober wurden in der Talsenke Babyn Jar bei Kiew mehr als 50.000 Juden ermordet.cite-ref-2[2]

Kiew wurde unter ein rigides Besatzungsregime gestellt. UniversitĂ€ten und Schulen wurden geschlossen, erst 1942 wurde eine vierjĂ€hrige Volksschule eingefĂŒhrt. FĂŒr die Jugendlichen ab 15 Jahren und die Erwachsenen bis 60 Jahren galt eine Arbeitspflicht. Tausende Einwohner der Stadt wurden zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich deportiert. Unter deutschem Kommando stand die ukrainische Polizei, die sich an der Jagd auf „Bolschewiken“ und Juden beteiligte.

Sowjetische Versionen

Nach sowjetischer Darstellung, wie sie BĂŒcher, Presseartikel und Filme (s. u.) verbreitet haben, fand in diesem Klima der Angst die spĂ€ter „Todesspiel“ genannte Fußballpartie statt, bei der schwerbewaffnete deutsche Soldaten mit SchĂ€ferhunden um das Spielfeld postiert gewesen seien. Demnach hat ein SS-Offizier als Schiedsrichter die Deutschen begĂŒnstigt, er habe ihre brutalen Fouls ĂŒbersehen, ihnen unberechtigte Elfmeter zugesprochen und regulĂ€r erzielte Tore des Start-Kicker nicht anerkannt. In der Halbzeitpause habe ein weiterer SS-Offizier den Kiewern mit dem Tod gedroht, falls sie nicht die Deutschen gewinnen ließen. Um der Ehre der Sowjetunion willen habe die Startmannschaft, die bewusst in roten Trikots, der Farbe des Kommunismus, gespielt habe, aber um den Sieg gekĂ€mpft und gewonnen. Nach dem Spiel seien die sowjetischen Spieler aus Rache fĂŒr die Erniedrigung der Deutschen von der SS erschossen worden.

Bis Mitte der 1960er Jahre

Von der Ermordung mehrerer frĂŒherer Dynamo-Spieler wĂ€hrend der deutschen Besatzung berichtete erstmals nach der RĂŒckeroberung Kiews durch die Rote Armee im SpĂ€therbst 1943 der Schriftsteller Lew Kassil in einer Reportage fĂŒr die Tageszeitung Iswestija, ohne allerdings das Fußballspiel zu erwĂ€hnen.cite-ref-3[3] Den Begriff „Todesspiel“ benutzte als Erster 1946 der Dramatiker Alexander Borschtschagowski in einem Drehbuch, das die Kiewer Jugendzeitung „Stalins Stamm“ (ĐĄŃ‚Đ°Đ»ĐžĐœŃĐșĐŸĐ” ĐŸĐ»Đ”ĐŒŃ) in einer zehnteiligen Serie abdruckte. Demnach waren die letzten Worte der Spieler vor ihrer Exekution Lobpreisungen Stalins.cite-ref-4[4] 1958 erschien sein Roman „Alarmierende Wolken“ (йрДĐČĐŸĐ¶ĐœŃ‹Đ” ĐŸĐ±Đ»Đ°Đșа), in dem allerdings im Zeichen der beginnenden Entstalinisierung bereits alle Hinweise auf Stalin fehlen.cite-ref-5[5] Im selben Jahr erschien in einer Auflage von 150.000 Exemplaren ein weiterer Roman ĂŒber das „Todesspiel“: „Das letzte Duell“ (ĐŸĐŸŃĐ»Đ”ĐŽĐœĐžĐč ĐżĐŸĐ”ĐŽĐžĐœĐŸĐș) von Pjotr Sewerow und Naum Chalemski.cite-ref-6[6]

Diese Romane dienten als Vorlage fĂŒr den 1963 uraufgefĂŒhrten Schwarz-Weiß-Film „Die dritte Halbzeit“ (йрДтОĐč таĐčĐŒ) des russischen Regisseurs Jewgeni Karelow.cite-ref-7[7] Der Großen SowjetenzyklopĂ€die zufolge sahen ihn insgesamt 32 Millionen SowjetbĂŒrger im Kino. Außerdem erschienen zahlreiche Presseartikel. Den Darstellungen ist inhaltlich gemeinsam, dass von Überlebenden der Exekution nach dem „Todesspiel“ nicht die Rede ist. Vielmehr verbreiteten sie die Version, die Deutschen hĂ€tten die gesamte Mannschaft erschossen. Und doch wurden die Spieler des FK Start lebendig oder postum mit Tapferkeitsmedaillen oder Verdienstorden ausgezeichnet.cite-ref-8[8]

Die Startspieler, die ĂŒberlebt hatten, traten nicht öffentlich in Erscheinung. In den ersten Nachkriegsjahren standen sie wegen des Verdachts der „Kollaboration mit den Hitleristen“ unter besonderer Kontrolle der Geheimpolizei NKWD und wurden wiederholt zu ihrer Rolle wĂ€hrend der Besatzungszeit verhört.cite-ref-kusmin-xleb-9-0[9]cite-ref-10[10]

In der Breschnew-Zeit

In den sechziger Jahren Ă€nderte sich die Darstellung des „Todesspiels“. Die Rede war nur noch von vier ermordeten Start-Spielern. Es handelte sich um den Torwart Nikolai Trussewitsch, der ethnischer Russe war, den Verteidiger Olexij Klimenko und den StĂŒrmer Iwan Kusmenko, die 1936 mit Dynamo sowjetischer Vizemeister geworden waren,cite-ref-11[11] sowie den LĂ€ufer Mikola Korotkych, der nie zur Stammelf gehört hatte und 1939 aus dem Club ausgeschieden war.cite-ref-kusmin-moment-12-0[12]

Im Zuge der Politik der innenpolitischen Stagnation unter Leonid Breschnew wurde die Kriegszeit durch eine Vielzahl von monumentalen HeldendenkmĂ€lern und Ordenszeremonien verklĂ€rt.cite-ref-put-13-0[13] 1965 verlieh der Oberste Sowjet den vier Dynamo-Spielern postum die Medaille „FĂŒr Tapferkeit“. Überdies erhielten fĂŒnf der ĂŒberlebenden Spieler die Medaille „FĂŒr Verdienste im Kampf“: Wolodymyr Balakin, Makar Gontscharenko, Michajlo Melnik, Wassyl Sucharew und Michajlo Swiridowski.cite-ref-put-13-1[13]

Der spĂ€tere Dissident Anatoli Kusnezow skizzierte in seinem Roman Babij Jar (1966) ebenfalls die sowjetische Version, obwohl er grundsĂ€tzlich der von der kommunistischen Partei sanktionierten Geschichtsschreibung sehr kritisch gegenĂŒberstand.cite-ref-14[14]

Obwohl ein Major des Kiewer KGB in einem internen Dossier vor einer „Verherrlichung“ der Spieler warnte, weil zu ihnen auch Kollaborateure gehört hĂ€tten,cite-ref-15[15] wurden 1971 ein Denkmal neben dem Dynamo-Stadion und ein weiteres vor dem alten Zenit-Stadion, in dem das Spiel stattgefunden hatte, errichtet. Letzteres wurde bei der Gelegenheit nach Start benannt.cite-ref-16[16]

Widerlegung der Legende

Nach der Auflösung der Sowjetunion Ende 1991 konnten Journalisten und Historiker in der souverĂ€n gewordenen Ukraine erstmals ohne Kontrolle durch die sowjetische Zensurbehörde Glawlit ĂŒber die Zeit der Besatzung im Zweiten Weltkrieg publizieren.

Zeitzeugen

Der 50. Jahrestag des „Todespiels“ 1992 war der Anlass fĂŒr Berichte von Zeitzeugen in den ukrainischen Medien:

‱ Der Kiewer Rundfunk sendete ein langes Interview mit dem frĂŒheren Dynamo-Spieler Makar Gontscharenko.cite-ref-17[17] Darin findet sich die Feststellung: „Niemand von der offiziellen Verwaltung hat uns vor dem Spiel unter Druck gesetzt, damit wir aufgeben.“cite-ref-kusmin-moment-12-1[12]
‱ Der Sportjournalist Georgi Kusmin veröffentlichte eine Artikelserie mit dem Titel „Die Wahrheit ĂŒber das Todesspiel“. Er vertrat die Auffassung, die „Legende“ vom Kampf und Tod der Dynamo-Spieler um der Ehre willen sei notwendig gewesen, weil die Bevölkerung Kiews, die die deutsche Besatzung ĂŒberlebt hatte, sich nach dem Krieg dem Vorwurf ausgesetzt gesehen habe, „sich dem Aggressor nicht mit der Waffe in der Hand widersetzt zu haben“.cite-ref-18[18]
‱ Der Publizist Oleg Jassinski gab seinem Bericht die Überschrift: „Hat es das Todesspiel ĂŒberhaupt gegeben?“cite-ref-jas-19-0[19] Jassinski hatte als Jugendlicher das Spiel gesehen und spĂ€ter in der Dynamo-Jugend gespielt.
‱ Wladlen Putistin, Sohn des Mittelfeldspielers Michail Putistin, eines ethnischen Russen, war damals als AchtjĂ€hriger einer der Balljungen gewesen. Er befragte spĂ€ter Teilnehmer des Spiels.cite-ref-put-13-2[13]

SĂ€mtliche Schilderungen liefen der sowjetischen Version zuwider: Weder habe es einen parteiischen Schiedsrichter gegeben, noch habe ein SS-Offizier Todesdrohungen ausgesprochen. Das Spiel sei fair verlaufen. Die Phalanx aus schwerbewaffneten deutschen Soldaten mit SchĂ€ferhunden neben dem Spielfeld sei eine Erfindung. Die roten Trikots seien kein Bekenntnis zur Sowjetmacht gewesen, vielmehr hĂ€tten die Deutschen sie ihnen zur VerfĂŒgung gestellt. Zwar seien insgesamt neun Spieler der Startelf festgenommen worden, aber die ersten von ihnen erst neun Tage nach dem Spiel. Es seien fĂŒnf und nicht vier frĂŒhere Dynamo-Spieler von der SS ermordet worden, drei davon erst ein halbes Jahr nach dem Sieg von Start ĂŒber die Flakelf. SĂ€mtliche Zeitzeugen wiesen die Version zurĂŒck, die Morde seien aus Rache fĂŒr die Niederlage der Deutschen in dem Fußballspiel geschehen.cite-ref-20[20]

Historische Forschung

Die erste wissenschaftliche Untersuchung der Akten zum „Todesspiel“ erbrachte dasselbe Ergebnis. Der frĂŒhere Generalleutnant des Justizdienstes Wolodymyr Prystajko, der stellvertretender Leiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU gewesen war, fasste seine Aktenstudien zur Verhaftung und dem Tod von fĂŒnf frĂŒheren Dynamo-Spielern in seiner 2006 veröffentlichten, 174 Seiten umfassenden Studie mit dem Satz zusammen: „Ein Zusammenhang zu dem Fußballspiel ist auszuschließen“.cite-ref-21[21] Das Buch enthĂ€lt einen Teil der NKWD-Verhörprotokolle von Teilnehmern des Spiels aus den Jahren 1944 bis 1948 sowie AuszĂŒge aus spĂ€teren KGB-Akten.cite-ref-22[22]

Der Historiker Wolodymyr Hynda aus Schytomyr wies nach, dass Niederlagen deutscher Mannschaften gegen die von der deutschen Zivilverwaltung neu registrierten einheimischen Clubs alltĂ€glich waren. Die von den Besatzungsbehörden kontrollierte ukrainische Presse berichtete regelmĂ€ĂŸig darĂŒber. Insgesamt fand Hynda Berichte und Hinweise auf 150 Partien. Bei 111 von ihnen konnte er die Ergebnisse ermitteln: Die Besatzer verloren 60 Spiele, gewannen aber nur 36, 15 Partien gingen unentschieden aus.cite-ref-23[23]

Geschichte der Startmannschaft

Aus Publikationen der von den Besatzern herausgegebenen Tageszeitung „Nowe ukrainske Slowo“ (Neues ukrainisches Wort), den Berichten der Zeitzeugen sowie den Geheimdienstakten lĂ€sst sich die dreimonatige Geschichte von Start rekonstruieren.

GrĂŒndung der Betriebsmannschaft

SĂ€mtliche sowjetischen Organisationen und Vereine waren mit dem deutschen Einmarsch fĂŒr aufgelöst erklĂ€rt worden. Ende 1941 ließen die deutschen Besatzungsbehörden ukrainische Sportclubs zu, doch musste es sich um NeugrĂŒndungen handeln. Im Januar 1942 wurde vom Trainer und Sportjournalisten Michail Schwezow, der in den zwanziger Jahren in der Stadtauswahl gespielt hatte, der Club „Ruch“ (Bewegung) gegrĂŒndet. Schwezow versuchte, in dem Club, den er als „ukrainisch-patriotisch“ verstand, frĂŒhere Spitzenspieler zusammenzuziehen.cite-ref-prystajko-21-24-0[24]

Doch die meisten frĂŒheren Dynamo-Spieler, unter ihnen der populĂ€re Torwart Trussewitsch, wollten nicht fĂŒr „Ruch“ spielen, offenbar weil Schwezow als Kollaborateur galt. Trussewitsch fand Anstellung in der Brotfabrik Nr. 1, die ihren Arbeitern sowie deren Angehörigen eine gute Versorgung mit Lebensmitteln garantierte.cite-ref-kusmin-xleb-9-1[9]cite-ref-25[25] Weitere ehemalige Dynamo-Spieler wurden von der Brotfabrik eingestellt; gefördert von deren deutschem Direktor grĂŒndeten sie eine Betriebsmannschaft, der sie den Namen „Start“ gaben. Die Fabrik leitete der aus MĂ€hren stammende Ingenieur Josef Kordik, den die Besatzungsbehörden als Volksdeutschen einstuften und der nach dem Krieg gegenĂŒber den sowjetischen Behörden angab, eigentlich Tscheche zu sein.cite-ref-put-13-3[13]cite-ref-prystajko-21-24-1[24]

Zu der Mannschaft stießen noch drei Spieler des ebenfalls aufgelösten Clubs Lokomotive Kiew.cite-ref-26[26] FĂŒr Start traten auch frĂŒhere Dynamo-Spieler an, die unmittelbar den Besatzungsbehörden unterstellt waren: drei Angehörige der ukrainischen Polizeicite-ref-prystajko-s30-27-0[27] sowie ein LokfĂŒhrer der Reichsbahn.cite-ref-put-13-4[13] Allerdings hatte keiner der Start-Spieler zuletzt der Stammelf von Dynamo angehört, einige von ihnen hatten den Verein schon mehrere Jahre zuvor verlassen.cite-ref-28[28]

Partien im Juni/Juli 1942

Insgesamt sieben Spiele sind fĂŒr Juni und Juli 1942 dokumentiert: gegen die beiden ebenfalls neugegrĂŒndeten ukrainischen Klubs „Ruch“ und „Sport“, drei Garnisonsmannschaften der mit den Deutschen verbĂŒndeten Ungarn, eine Auswahl einer deutschen Artillerie-Einheit sowie die Reichsbahn Sportgemeinschaft (RSG). Start gewann alle Begegnungen, Gesamtbilanz: 37:8 Tore.cite-ref-29[29]

Partie gegen die „Flakelf“ am 6. August 1942

Am 6. August 1942 gewann Start gegen die deutsche „Flakelf“, die die Fliegerabwehr des Flughafens Boryspil bei Kiew aufgestellt hatte, mit 5:1. Die Namen der deutschen Spieler sind in kyrillischer Schrift auf dem Plakat angegeben: Harer, Danz, Schneider, Biskur, Scharf, Kaplan, Breuer, Arnold, Jannasch, Wunderlich, Hofmann.cite-ref-30[30]

RĂŒckspiel gegen die „Flakelf“ am 9. August 1942

Vor rund 2000 Zuschauerncite-ref-jas-19-1[19] fand drei Tage spĂ€ter das RĂŒckspiel statt, das „Todesspiel“. Das Plakat dazu fĂŒhrte nur den Hinweis auf, die „Flakelf“ trete in „verstĂ€rkter Aufstellung“ an, fĂŒhrte aber keine Namen auf. DafĂŒr sind 14 Namen der Start-Spieler aufgezĂ€hlt.

Das Spiel endete 5:3 fĂŒr die Kiewer Mannschaft. Nur die Torfolge der ersten Halbzeit ist ĂŒberliefert: Die Deutschen gingen in FĂŒhrung, doch dann markierten Tore von Iwan Kusmenko und zweimal Makar Gontscharenko den Pausenstand von 3:1.cite-ref-kusmin-moment-12-2[12] Unmittelbar nach dem Spiel stießen die Sieger mit einem Glas selbstgebrannten Wodka auf das Ergebnis an und feierten am Abend privat weiter. „Es herrschte eine ausgelassene Stimmung“, heißt es im Bericht des Zeitzeugen Putistin.cite-ref-31[31]

Ein Deutscher machte ein Foto von beiden Mannschaften, das von einer entspannten AtmosphĂ€re zeugt, und schenkte ein paar Tage spĂ€ter dem frĂŒheren Lokomotive-Spieler Wolodymyr Balakin einen Abzug.cite-ref-put-13-5[13]cite-ref-prystajko-s29-32-0[32] Dieses Foto wurde zu Sowjetzeiten nie veröffentlicht.cite-ref-33[33] Im Aufgebot von Start befanden sich die Spieler Lew Gundarew, Georgi Timofejew und Olexander Tkatschenko, die nicht der Belegschaft der Brotfabrik Nr. 1, sondern der ukrainischen Polizei angehörten; sie unterstanden dem deutschen Stadtkommissar.

Festnahme der Spieler

Am 16. August 1942 gewann Start das RĂŒckspiel gegen den „ukrainisch-patriotischen“ Club Ruch mit 8:0, nachdem er bereits das Hinspiel mit 2:0 fĂŒr sich entschieden hatte. Zwei Tage spĂ€ter, am 18. August 1942, wurden sechs der Start-Spieler von der Gestapo in der Brotfabrik festgenommen, zwei weitere mehrere Tage spĂ€ter.cite-ref-34[34]

Die Schicksale der Kiewer Spieler

Mehrere Startspieler wurden Opfer der Gestapo. Wenige von ihnen wurden auch nach dem Krieg von den sowjetischen Behörden als Kollaborateure bestraft.

In Gestapo-Haft

Laut den NKWD-Protokollen gaben einige der Startspieler an, sie hĂ€tten gehört, der Ruch-Trainer Georgi Schewzow habe sie bei der Gestapo denunziert.cite-ref-35[35] Er habe aus Ärger ĂŒber die Niederlage seiner Mannschaft die Gestapo darauf hingewiesen, dass die frĂŒheren Dynamo-Spieler dem NKWD unterstanden hĂ€tten. Dynamo war offiziell die Sportgemeinschaft des NKWD, die Spieler waren somit Angehörige des NKWD.cite-ref-kusmin-moment-12-3[12]cite-ref-jas-19-2[19] Die Gestapo sei davon ausgegangen, dass NKWD-Agenten unter Tarnung in Kiew zurĂŒckgeblieben seien, um Sabotageakte zu verĂŒben.cite-ref-put-13-6[13]

Ukrainische Historiker halten diese Version auch deshalb fĂŒr stichhaltig, weil laut den Akten die ehemaligen Lokomotive-Spieler in den Reihen von Start nicht von der Gestapo behelligt wurden.cite-ref-36[36]

In den neunziger Jahren Ă€ußerten die Zeitzeugen auch eine Reihe anderer Vermutungen ĂŒber die GrĂŒnde fĂŒr die Festnahmen:

‱ Diebstahl von Mehl und Brotcite-ref-jas-19-3[19]
‱ Sabotageakte durch Glassplitter im Mehlcite-ref-kusmin-xleb-9-2[9]
‱ Ende der „weichen Linie“ gegenĂŒber der einheimischen Bevölkerung nach einem Wechsel an der Spitze der Besatzungsbehördencite-ref-jas-19-4[19]cite-ref-37[37]
‱ Vergeltung fĂŒr AnschlĂ€ge durch sowjetische Partisanencite-ref-38[38]

Nicht behelligt wurden von der Gestapo Georgi Timofejew, der am „Todesspiel“ teilgenommen hat, und Lew Gundarew, dessen Name auf dem Plakat steht, der aber nicht zum Einsatz kam. Beide waren Angehörige der ukrainischen Polizei.cite-ref-prystajko-s30-27-1[27] Ihre Namen finden sich in keiner sowjetischen Publikation.

Die ersten beiden MordfÀlle

Dokumentiert sind in den NKWD-Akten die GrĂŒnde fĂŒr die Festnahmen von Olexander Tkatschenko und Mikola Korotkych, die beide nicht in der Stammelf von Dynamo gespielt hatten. Beide FĂ€lle standen demnach nicht im Zusammenhang mit dem „Todesspiel“:

‱ Tkatschenko, der der ukrainischen Polizei angehörte, soll eine tĂ€tliche Auseinandersetzung mit einem Volksdeutschen gehabt haben.cite-ref-39[39] Als er aus dem Gestapo-Quartier fliehen wollte, wurde er von einem SS-Mann erschossen, wie seine Mutter spĂ€ter dem NKWD berichtete. Sie habe ihm gerade Essen bringen wollen und sei Augenzeugin seines Todes geworden.cite-ref-40[40]
‱ Korotkych, der nie zur Stammelf von Dynamo gehört hatte und 1939 zum Klub „Rotfront“ gewechselt war,cite-ref-kusmin-moment-12-4[12] stand auf einer Liste ehemaliger NKWD-Angehöriger, die die Gestapo offenbar aufgrund von Angaben ukrainischer Kollaborateure aufgestellt hatte. Als sich Nachrichten ĂŒber diese Liste verbreiteten, versteckte sich Korotkych, der nicht zur Belegschaft der Brotfabrik gehört, sondern in einem deutschen Offizierskasino als Koch gearbeitet hatte.cite-ref-put-13-7[13] Nach Meinung von Zeitzeugen wurde er von seiner Schwester verraten, der gedroht worden sei, andernfalls ginge ihre ganze Familie ins Lager oder wĂŒrde gar erschossen.cite-ref-kusmin-xleb-9-3[9] Korotkych habe die Folter beim Verhör durch die Gestapo nicht ĂŒberlebt. In seinen Kleidern eingenĂ€ht sei ein NKWD-Ausweis gefunden worden.cite-ref-put-13-8[13] Doch ist Letzteres nicht durch Dokumente belegt. Die sowjetischen Archive enthalten keinen Hinweis darauf, dass er vor dem Krieg aktiver NKWD-Offizier gewesen sei, der nach dem deutschen Einmarsch den Befehl erhalten habe, hinter den feindlichen Linien zu bleiben. Erwiesen ist lediglich, dass er Mitglied der kommunistischen Partei war, auch hatte er seinen Wehrdienst 1932 bis 1934 in einer NKWD-Einheit im russischen Iwanowo abgeleistet.cite-ref-prystajko-s29-32-1[32]

Zwangsarbeit im KZ Syrez

Neun frĂŒhere Dynamo-Spieler wurden nach drei Wochen in Gestapohaft in das KZ Syrez unweit der Schlucht von Babyn Jar gebracht. Nikolai Trussewitsch, Olexij Klimenko und Iwan Kusmenko arbeiteten in der Straßenbaubrigade, die Wege asphaltierte.cite-ref-41[41] Pawlo Komarow, Michail Putistin und Fedor Tjutschew arbeiteten als Elektriker auf Baustellen außerhalb des Lagers, Makar Gontscharenko und Michajlo Swiridowski ebenfalls außerhalb in einer Schusterei der Wehrmacht. Die beiden letzten Gruppen wurden nicht von der SS, sondern von ukrainischen Polizisten bewacht. Sie konnten von ihren Angehörigen besucht und mit Lebensmitteln versorgt werden. Komarow war im Lager auch BlockĂ€ltester.cite-ref-put-13-9[13]

Exekution von drei Fußballern im KZ

Mehr als ein halbes Jahr nach ihrer Verhaftung wurden Trussewitsch, Klimenko und Kusmenko am 23. oder 24. Februar 1943 mit einer Gruppe anderer HĂ€ftlinge auf dem GelĂ€nde des KZ Syrez erschossen. Überlebende gaben an, dass in dem KZ nach Exekutionen die Leichen stets in MassengrĂ€ber in Babyn Jar geworfen worden seien. Augenzeugenberichte sind nicht ĂŒberliefert.cite-ref-42[42]

Keiner der Zeitzeugen stellte die Erschießung der drei Spieler als Folge des Fußballspiels vom 9. August 1942 dar. Gontscharenko erklĂ€rte zum 50. Jahrestag: „Wie Millionen unserer Menschen kamen sie um, weil zwei Totalitarismen einen unbarmherzigen Kampf gegeneinander fĂŒhrten.“cite-ref-kusmin-moment-12-5[12]cite-ref-43[43]

Die Zeitzeugen machten unterschiedliche Angaben ĂŒber die von ihnen in Erfahrung gebrachten AnlĂ€sse fĂŒr die Exekution:

‱ Ein Konflikt um den SchĂ€ferhund des deutschen Lagerkommandanten Paul Radomski: HĂ€ftlinge hĂ€tten ihn mit einer Schaufel aus der LagerkĂŒche vertrieben, möglicherweise sogar geschlagen. Anschließend habe einer von ihnen einen SS-Mann, der dagegen einschreiten wollte, tĂ€tlich angegriffen.cite-ref-44[44]
‱ Strafe fĂŒr die Flucht mehrerer HĂ€ftlingecite-ref-kusmin-xleb-9-4[9]
‱ Weigerung der HĂ€ftlinge, mehrere Beteiligte an einem gescheiterten Fluchtversuch aufzuhĂ€ngen.cite-ref-45[45]
‱ Ein Anschlag von Partisanen auf ein Panzerreparaturwerk.cite-ref-kusmin-moment-12-6[12]cite-ref-put-13-10[13]

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Die in der Schusterwerkstatt arbeitenden frĂŒheren Dynamo-Spieler Gontscharenko und Swiridowskij verließen ihren Arbeitsplatz, nachdem sie von der Exekution gehört hatten, und versteckten sich bei Bekannten in der Stadt.cite-ref-kusmin-xleb-9-5[9] Gontscharenko wurde von Mitte der sechziger Jahre an der Vorzeigespieler von Start und schilderte bei vielen Gelegenheiten die den Erfordernissen der Parteipropaganda entsprechende Version vom Todesspiel. Doch distanzierte er sich von ihr nach dem Ende der Sowjetherrschaft.cite-ref-put-13-11[13]cite-ref-46[46]

Putistin und Tjutschew, die von ihren ArbeitseinsĂ€tzen in der Stadt nur zur Übernachtung in das KZ gefĂŒhrt wurden, gelang beim RĂŒckzug der Deutschen aus Kiew im September 1943 die Flucht.cite-ref-prystajko-s38-47-0[47] Tjutschew erlebte den Kult um die Startspieler nicht mehr, er starb 1959. Putistin wurde bei der Ordensverleihung von 1966 ĂŒbergangen; nach Angaben seines Sohnes wollte er die offiziell propagierte Version nicht mittragen.cite-ref-put-13-12[13]

Komarow, einst Freistoß- und Elfmeterspezialist der Stammelf von Dynamo, ging mit den Deutschen bei deren RĂŒckzug nach Westen, ob gezwungen oder freiwillig, ist nicht geklĂ€rt. Am Kriegsende befand er sich im besetzten Westdeutschland, von wo er nach Kanada emigrierte.cite-ref-prystajko-s38-47-1[47]cite-ref-48[48] Sein Name wurde in sowjetischen Darstellungen nicht erwĂ€hnt.

Timofejew wurde wegen seines Dienstes in der ukrainischen Polizei als Kollaborateur zu fĂŒnf Jahren Gulag verurteilt. Gundarew, Ersatzmann beim „Todesspiel“, wurde als angeblicher „Gestapo-Agent“ sogar zum Tode verurteilt, doch wurde die Strafe dann in zehn Jahre Lager abgeĂ€ndert. Nach dem Ende der Haft durfte er nicht in seine Heimatstadt zurĂŒckkehren, sondern musste im asiatischen Teil der Sowjetunion bleiben. Er ĂŒbernahm die Leitung des Stadions von Qaraghandy in der Sowjetrepublik Kasachstan.cite-ref-49[49] Auch ihre FĂ€lle blieben in sowjetischen Darstellungen tabu.

Rezeption in Deutschland

Das „Todesspiel“ von Kiew wurde Bestandteil zahlreicher Publikationen ĂŒber den deutschen Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion.

DDR

In der DDR wurde die sowjetische Version verbreitet, beginnend mit der deutschen Ausgabe des Romans von Borschtschagowski, die unter dem Titel „Ihr grĂ¶ĂŸtes Spiel“ 1960 erschien.cite-ref-50[50] (Borschtschagowski machte sich nach dem Ende der Sowjetunion auch international einen Namen mit Publikationen ĂŒber die antisemitischen Kampagnen unter Stalin.cite-ref-51[51])

1961 erschien das Buch von Lothar Creutz und Carl Andrießen Das Spiel mit dem Tode mit dem Untertitel „FilmerzĂ€hlung nach den Ereignissen im Sommer 1942 in Kiew“ in einer Erstauflage von 37.000 Exemplaren. Das Buch wurde 1969 noch einmal mit 45.000 weiteren Exemplaren vom Deutschen MilitĂ€rverlag neu aufgelegt.

Die Version von der Ermordung der Dynamo-Spieler, die aufrechte Kommunisten gewesen seien, aus Rache fĂŒr den Sieg ĂŒber die Elf der „faschistischen“ Deutschen fand auch Eingang in die Standardwerke der DDR ĂŒber Fußballgeschichtecite-ref-52[52] und wurde in zahlreichen Artikeln in der Presse wiederholt.cite-ref-53[53]

Bundesrepublik

1973 berichtete Hans Blickensdörfer nach einem Spiel des VfB Stuttgart in Kiew in der „Stuttgarter Zeitung“ erstmals ĂŒber die Ermordung von vier ehemaligen Dynamo-Spielern durch die SS, ein „Verbrechen von unvorstellbarer Grausamkeit“. In dem Artikel unter der Überschrift „Die Tragödie von Kiew“ heißt es: „Das Spiel sollte zu einer Demonstration deutscher StĂ€rke werden, und es sei den Russen befohlen worden, zu verlieren. Aber sie hielten sich nicht an die Abmachung und gewannen mit 5:3. Der deutsche Kommandeur habe daraufhin einen Tobsuchtsanfall bekommen und befohlen, jeden dritten Spieler von Dynamo Kiew zu erschießen. Es sei dann ‚aufgerundet‘ worden, weil sich die Zahl 11 nicht durch drei teilen lĂ€sst.“cite-ref-54[54] Der Bericht wurde von anderen bundesdeutschen Medien aufgegriffen. Das „Todesspiel“ von Kiew wurde ein Bestandteil des bundesdeutschen Schulddiskurses ĂŒber den Zweiten Weltkrieg.cite-ref-55[55]

2005 strahlte der WDR unter dem Titel „Die Todeself“ eine Fernsehdokumentation dazu aus.cite-ref-56[56] Ihr Autor, Claus Bredenbrock, vertrat darin die These, „dass die den Deutschen zugefĂŒgten Niederlagen auf dem Spielfeld dramatische Konsequenzen“ hatten. Eine Quelle fĂŒr diese Feststellung nannte er aber nicht.cite-ref-57[57] Keiner der von ihm befragten Zeitzeugen, darunter Oleg Jassinski und Wladlen Putistin (s. o.) sowie die Tochter des Ermordeten Mikola Korotkych, hatte einen Zusammenhang zwischen den Fußballpartien und dem weiteren Schicksal der ehemaligen Dynamo-Spieler hergestellt.cite-ref-58[58] Bredenbrock hat in seinem Film und seinem 2008 dazu erschienenen dokumentarischen Text die Untersuchungen ukrainischer Historiker ĂŒber Start gĂ€nzlich ignoriert; im Literaturverzeichnis ist keine von ihnen erwĂ€hnt.cite-ref-59[59]

Erst im Zuge der Berichterstattung ĂŒber die Fußball-Europameisterschaft 2012 erschienen in der bundesdeutschen Presse zahlreiche Berichte, die auch die Ergebnisse der Kiewer Untersuchungen ĂŒber das „Todesspiel“ darstellten.cite-ref-60[60]cite-ref-61[61]

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

Ausgelöst durch die ersten Berichte in der bundesdeutschen Presse nahm im Juli 1974 die Staatsanwaltschaft Hamburg Ermittlungen „wegen des Verdachts der Ermordung von vier sowjetischen Fußballspielern“ auf.cite-ref-62[62] Am 25. MĂ€rz 1976 wurde das Verfahren „wegen Nichtermittlung der TĂ€ter“ eingestellt, nachdem die sowjetischen Behörden keine relevanten Dokumente zur VerfĂŒgung gestellt und auch keine Zeugen benannt hatten.

2002 nahm sie die Ermittlungen wieder auf,cite-ref-63[63] nachdem sie von ukrainischer Seite Kenntnis ĂŒber die dortigen Untersuchungen erhalten hatte.cite-ref-64[64] Am 18. Februar 2005 stellte sie die Ermittlungen endgĂŒltig ein, da kein lebender TatverdĂ€chtiger habe festgestellt werden können. Die deutschen StaatsanwĂ€lte hatten auch nach der Analyse der Akten aus Kiew keinen Zusammenhang zwischen dem Fußballspiel am 9. August 1942 und der Ermordung der frĂŒheren Dynamo-Spieler feststellen können.cite-ref-65[65]

Weiterleben der sowjetischen Version

Die Publikationen Kiewer Zeitzeugen und Historiker fanden zwar in der Ukraine ein starkes Echo, doch wurden sie im benachbarten Russland nur von einem Teil der Historiker aufgenommen. In anderen LĂ€ndern blieben sie weitgehend unbekannt.

Das Buch von Andy Dougan (2001)

Im angloamerikanischen Sprachraum wurde ein 2001 erschienenes Buch des schottischen Journalisten Andy Dougancite-ref-66[66] zur Grundlage zahlreicher anderer Darstellungen.cite-ref-67[67] Es war Dougans erstes Buch ĂŒber ein Thema aus dem Zweiten Weltkrieg, bis dahin hatte er auf ein breites Publikum ausgerichtete BĂŒcher ĂŒber Hollywood-Stars vorgelegt, darunter George Clooney, Robert De Niro und Robin Williams. Auf der Umschlagseite von „Dynamo“ fasst ein Zitat seine Hauptaussage zusammen: „Wenn Fußball jemals eine Angelegenheit von Leben und Tod war, so war es dies hier.“ („If ever soccer was a matter of life and death, then it was here.“)

Unter Verzicht auf konkrete Quellenverweise wiederholt Dougan in romanhafter Form, darunter mit Dialogen, die sowjetische Version, dass die Start-Spieler unter Todesdrohungen von einem SS-Offizier aufgefordert worden seien, die Partie gegen die „Flakelf“ zu verlieren (S. 178). Die Festnahmen der frĂŒheren Dynamo-Spieler seien eine Folge ihres Sieges im „Todesspiel“. Als Fakten stellt er dabei zahlreiche Details dar, die Zeitzeugen zum Zeitpunkt der Publikation seines Buches lĂ€ngst als Erfindungen abgetan hatten. Dazu gehört die Auswahl roter Trikots als Symbol fĂŒr die sowjetische Gesinnung der Start-Spieler (S. 137), ein SS-Offizier, der von den Kiewer Spielern verlangte, vor dem Spiel mit „Heil Hitler!“ zu grĂŒĂŸen (S. 164), die deutschen Soldaten, die das einheimische Publikum mit Waffen und SchĂ€ferhunden in Schach hielten (S. 177–178), die Lobpreisung des sowjetischen Regimes durch Trussewitsch vor seiner Erschießung (S. 210).

Zwar zitiert Dougan lÀngere Passagen aus Gontscharenkos Distanzierung von der sowjetischen Version und gibt als Quelle auch Kusmins erste Publikation dazu an (beides 1992)cite-ref-68[68], doch ignoriert er sie inhaltlich.

2012 wurde eine Verfilmung des die Sowjetlegende wiederholenden Buchs von Dougan in Großbritannien angekĂŒndigt. Eine der Hauptrollen sollte der schottische Schauspieler Gerard Butler ĂŒbernehmen.cite-ref-69[69]

Der Film von Andrej Maljukow (2012)

Auch der Film „Match“ (2012) des russischen Regisseurs Andrej Maljukow ignoriert die Berichte ukrainischer Zeitzeugen und Historiker, stattdessen wiederholt er die sowjetische Propagandaversion. Bei Maljukow, der in Russland mit einer nationalpatriotischen Serie ĂŒber ein MilitĂ€rkommando in Afghanistan populĂ€r wurdecite-ref-70[70]cite-ref-71[71], kĂ€mpfen russische Kommunisten, zu denen frĂŒhere Dynamo-Spieler gehören, gegen die deutschen Besatzer. Gezeigt werden auch Kollaborateure, die in dem Film durchweg Ukrainisch sprechen. Die ukrainischen Behörden entschieden, die fĂŒr April 2012 angekĂŒndigte Premiere des Filmes in Kiew auf die Zeit nach der Fußball-Europameisterschaft zu verlegen und den Film erst ab 18 Jahren frei zu geben.cite-ref-72[72]cite-ref-73[73]

Themenverwandte Filme

1961 kam in die Kinos in Ungarn der Film „Zwei Halbzeiten in der Hölle“ (KĂ©t fĂ©lidƑ a pokalban) von ZoltĂĄn FĂĄbri.cite-ref-74[74] Darin tragen ungarische Kriegsgefangene in einem Straflager in der besetzten Ukraine zu Hitlers Geburtstag am 20. April 1944 ein Spiel gegen eine ĂŒberaus brutal spielende Wehrmachtself aus. Als den Ungarn, zu denen Spieler des Olympiakaders gehören, der Sieg nicht mehr genommen werden kann, wird das Spiel abgebrochen, die stolzen Ungarn werden von der SS erschossen.

Im 1981 uraufgefĂŒhrten Hollywood-Film „Flucht oder Sieg“ unter der Regie von John Huston trĂ€gt eine Elf aus kriegsgefangenen britischen und US-amerikanischen Offizieren im besetzten Paris ein Fußballspiel gegen eine Wehrmachtself aus. Obwohl sich den Offizieren in der Halbzeitpause die Gelegenheit zur Flucht bietet, setzen sie um der Ehre willen wegen ihres RĂŒckstands das Spiel fort. Sie gewinnen schließlich gegen die Deutschen. Nach dem Schlusspfiff gelingt ihnen dennoch die Flucht. Neben den Schauspielern Michael Caine und Sylvester Stallone wirkten in dem Film bekannte Fußballstars mit, darunter PelĂ©, Bobby Moore und Kazimierz Deyna.

2020 kam eine US-amerikanisch-kroatische Neuverfilmung von Zwei Halbzeiten in der Hölle mit dem Titel The Match in die Kinos.

Literatur

‱ Thomas Urban: Der Mythos vom Kiewer Todesspiel, in: Vom Konflikt zur Konkurrenz. Deutsch-polnisch-ukrainische Fußballgeschichte. Hrsg. D. Blecking/L. Pfeiffer/R. Traba. Göttingen: Verlag die Werkstatt, 2014, S. 205–221; ISBN 978-3-7307-0083-9.
‱ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, 174 S.(ukrainisch - ПростаĐčĐșĐŸ, Đ’ĐŸĐ»ĐŸĐŽĐžĐŒĐžŃ€: ЧО буĐČ Â«ĐŒĐ°Ń‚Ń‡ ŃĐŒĐ”Ń€Ń‚i»? Đ”ĐŸĐșŃƒĐŒĐ”ĐœŃ‚Đž сĐČiЮчать. КоїĐČ 2006; deutsch: Gab es das „Todesspiel“? Dokumente legen Zeugnis ab), ISBN 966-7769-56-9.
‱ James Riordan: The Match of Death: Kiev, 9 August 1942. In: Soccer and Society, Jg. 4, Nr. 1 (FrĂŒhjahr 2003), S. 87–93 (englisch).

Weblinks

‱ Spiegel-Interview von 2012 ĂŒber den Forschungsstand [1]
‱ Standort eines Denkmals in Kiew [2]
‱ Fotos der Spieler Kusmenko, Komarow, Putistin, Hontscharenko, Timofejew, Trussewitsch, Tjutschew, Klimenko 65 Jahre Sieg! Fußball im besetzten Kiew. (Memento vom 20. Oktober 2014 im Internet Archive)
‱ Zusammenfassung der Berichte der ukrainischen Zeitzeugen und Historiker (russisch) [3] [4] [5]
‱ GegenĂŒberstellung von sowjetischer Version und Forschungsergebnissen (russisch) [6]
‱ Gregor Feindt: Erinnerung an das „Todesspiel von Kiew“. Perspektiven fĂŒr eine Erinnerungsforschung zu Sport in Osteuropa (PDF; 224 kB). In: Anke Hilbrenner u. a. (Hrsg.): Handbuch der Sportgeschichte Osteuropas, Online-Publikation vom 25. Juni 2012, ISSN 2198-2457.

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ In manchen Publikationen fĂ€lschlicherweise als Nr. 3 bezeichnet; vor dem Krieg trug sie die Nr. 4, vgl. Wolodymyr Pristajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 88.
cite-note-22. ↑ Erhard R. Wiehn (Hrsg.): Babij Jar 1941. Konstanz 2001, S. 56.
cite-note-33. ↑ Iswestija, 16. November 1943, S. 4.
cite-note-44. ↑ Erste Folge in: Stalinskoe Plemja, 24. August 1946, S. 3.
cite-note-55. ↑ http://feb-web.ru/feb/kle/kle-abc/ke1/ke1-7002.htm
cite-note-66. ↑ ĐŸĐŸŃĐ»Đ”ĐŽĐœĐžĐč ĐżĐŸÓ©ĐŽĐžĐœĐŸĐș. ĐĄĐ”ĐČĐ”Ń€ĐŸĐČ ĐŸ. Đ€., Đ„Đ°Đ»Đ”ĐŒŃĐșĐžĐč Н. А. - 1959 (Memento vom 17. April 2013 im Webarchiv archive.today)
cite-note-77. ↑ Tretiy taym bei IMDb
cite-note-88. ↑ G. Feindt: Erinnerung an das „Todesspiel von Kiew“. Perspektiven fĂŒr eine Erinnerungsforschung zu Sport in Osteuropa. In: Handbuch der Sportgeschichte Osteuropas. 25. Juni 2012, abgerufen am 20. Dezember 2022 (deutsch).
cite-note-kusmin-xleb-99. ↑ Georgi Kusmin: Gorjatscheje leto sorok wtorogo, in: Futbol 13/1995 (Memento des Originals vom 3. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.junik.lv, Absatz: Đ€ŃƒŃ‚Đ±ĐŸĐ», хлДб ĐœĐ°ŃŃƒŃ‰ĐœŃ‹Đč
cite-note-1010. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 43–87.
cite-note-1111. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 15.
cite-note-kusmin-moment-1212. ↑ Georgi Kusmin: Gorjatscheje leto sorok wtorogo, in: Futbol 13/1995 (Memento des Originals vom 3. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.junik.lv, Absatz ĐœĐŸĐŒĐ”ĐœŃ‚ ĐžŃŃ‚ĐžĐœŃ‹.
cite-note-put-1313. ↑ Wladlen Putistin, in: Bulwar, 7. August 2002, S. 5. — (Memento vom 27. Oktober 2012 im Internet Archive)
cite-note-1414. ↑ Anatolij Kusnezow, Ferenc Nagy. In: Der Spiegel. Nr. 25, 1979 (online – 18. Juni 1979).
cite-note-1515. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 48–50.
cite-note-1616. ↑ Wetschernij Kyiw, 21. Juni 1971, S. 1.
cite-note-1717. ↑ Auszug aus dem Interview in: Andy Dougan: Dynamo. Triumph and Tragedy in Nazi-occupied Kiev. Guilford 2001, S. 229–233.
cite-note-1818. ↑ „Prawda o ‚Mattsche smerti‘“, in: Kiewskie Nowosti, 22. Oktober 1992, S. 8.
cite-note-jas-1919. ↑ A byl li „Mattsch smerti“?, in: Wseukrainskie Wedomosti, 12. November 1994, S. 8; aktualisierte Fassung (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)
cite-note-2020. ↑ Russischsprachige Übersicht ĂŒber die widerlegten Elemente der sowjetischen Version mit Quellenangaben und zahlreichen Zitaten
cite-note-2121. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 160.
cite-note-2222. ↑ Insgesamt 35 Dokumente, S. 41–105.
cite-note-2323. ↑ Wolodymyr Hynda: Ukrainskyj sport pid nazystskoju swastykoju (1941–1944 rr.). Schytomyr 2012; Zusammenfassung
cite-note-prystajko-21-2424. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 21.
cite-note-2525. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 22.
cite-note-2626. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 19.
cite-note-prystajko-s30-2727. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 30.
cite-note-2828. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 15.
cite-note-2929. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 23–25.
cite-note-3030. ↑ http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Start-Flakelf_6_aug_1942.jpg
cite-note-3131. ↑ Claus Bedenbrock, Die Todeself. Kiew 1942: Fußball in einer besetzten Stadt, in: L. Peiffer/D. Schulze-Marmeling (Hrsg.): Hakenkreuz und rundes Leder – Fußball im Nationalsozialismus. Göttingen 2008, S. 510.
cite-note-prystajko-s29-3232. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 29.
cite-note-3333. ↑ Foto 2 (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)
cite-note-3434. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 74.
cite-note-3535. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 34–35.
cite-note-3636. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 34.
cite-note-3737. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 37.
cite-note-3838. ↑ Putistin, а.а.О.
cite-note-3939. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 86.
cite-note-4040. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 31.
cite-note-4141. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 37–38.
cite-note-4242. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 160.
cite-note-4343. ↑ vgl. Andy Dougan: Dynamo. Triumph and Tragedy in Nazi-occupied Kiev. Guilford 2001, S. 229–230.
cite-note-4444. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 104, 117.
cite-note-4545. ↑ Claus Bredenbrock, phoenix.de: Dokumentation: Die Todeself (Memento vom 7. Oktober 2014 im Internet Archive), S. 512.
cite-note-4646. ↑ Kusmin, 1942, Absatz Đ€ŃƒŃ‚Đ±ĐŸĐ» Đž ĐżĐŸĐ»ĐžŃ‚ĐžĐșа.
cite-note-prystajko-s38-4747. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 38.
cite-note-4848. ↑ Georgi Kusmin: Gorjatscheje leto sorok wtorogo, in: Futbol 13/1995 (Memento des Originals vom 3. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.junik.lv, Absatz â€žĐ”ĐžĐœĐ°ĐŒĐŸâ€œ ĐČ Đ·Đ°Ń‰ĐžŃ‚Đ”.
cite-note-4949. ↑ Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 36, 47, 53.
cite-note-5050. ↑ http://stabikat.de/DB=1/SET=1/TTL=21/SHW?FRST=28
cite-note-5151. ↑ z. B. stabikat.de
cite-note-5252. ↑ z. B. Martin Zöllner (Lt. Autorenkollektiv): Fußball in Vergangenheit und Gegenwart. Berlin/DDR 1976.
cite-note-5353. ↑ z. B. Freie Welt, 7.1968.
cite-note-5454. ↑ Stuttgarter Zeitung, 5. Dezember 1973, S. 9.
cite-note-5555. ↑ vgl. Die Wahre Geschichte des Todesspiels
cite-note-5656. ↑ phoenix.de: Dokumentation: Die Todeself (Memento vom 7. Oktober 2014 im Internet Archive)
cite-note-5757. ↑ Claus Bredenbrock, phoenix.de: Dokumentation: Die Todeself (Memento vom 7. Oktober 2014 im Internet Archive), S. 510.
cite-note-5858. ↑ vgl. Claus Bredenbrock, phoenix.de: Dokumentation: Die Todeself (Memento vom 7. Oktober 2014 im Internet Archive), S. 508–510.
cite-note-5959. ↑ Claus Bredenbrock, phoenix.de: Dokumentation: Die Todeself (Memento vom 7. Oktober 2014 im Internet Archive), S. 515.
cite-note-6060. ↑ u. a. SĂŒddeutsche Zeitung, 21./22. April 2012, S. V2/6
cite-note-6161. ↑ Gute Sowjetpatrioten und böse Nazi-Ukrainer. In: Die Welt. 30. April 2012, abgerufen am 14. August 2020.
cite-note-6262. ↑ Aktenzeichen 147 Js 7/74
cite-note-6363. ↑ Aktenzeichen 1001 AR 1/02
cite-note-6464. ↑ AuszĂŒge und Kopien aus der Korrespondenz zwischen Kiew und Hamburg in: Wolodymyr Prystajko: Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat. Kyiv 2006, S. 110–119, 138–139.
cite-note-6565. ↑ Das Phantom in der Kabine. Ein deutscher Staatsanwalt beerdigt den grandiosen Mythos des „Todesspiels“ von Kiew. In: Focus 11/2005. 14. MĂ€rz 2005, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 17. Juni 2018; abgerufen am 14. August 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.focus.de
cite-note-6666. ↑ Andy Dougan: Dynamo. Triumph and Tragedy in Nazi-occupied Kiev. Guilford 2001.
cite-note-6767. ↑ z. B. http://www.bbc.co.uk/sport/0/football/18609772 — (Memento vom 5. Oktober 2013 im Internet Archive)
cite-note-6868. ↑ Andy Dougan: Dynamo. Triumph and Tragedy in Nazi-occupied Kiev. Guilford 2001, S. 229–233, 242.
cite-note-6969. ↑ Gerard Butler dreht Film ĂŒber die "Todeself" (Memento vom 4. MĂ€rz 2016 im Internet Archive)
cite-note-7070. ↑ Match (2012) bei IMDb
cite-note-7171. ↑ http://www.kinopoisk.ru/film/260136/
cite-note-7272. ↑ APA, 12. April 2012: Kiew verzögert Start von Film zu „Todesspiel“ aus Zweitem Weltkrieg
cite-note-7373. ↑ Christian Esch: Fußballfilm „Match“: Das Wunder von Kiew. In: Berliner Zeitung. 26. April 2012, abgerufen am 14. August 2020.
cite-note-7474. ↑ Zwei Halbzeiten in der Hölle bei IMDb